Kontakt
   
 

Ionisierende Strahlung zur Diagnostik und Therapie



Weil ionisierende Strahlung den menschlichen Organismus belasten kann, bestehen weltweit strenge Sicherheitsvorschriften im Umgang mit radioaktiven Stoffen. In der Schweiz sind rund 60'000 Berufsleute regelmässig mit ionisierender Strahlung konfrontiert.

Das Wissen um die ionisierende Strahlung erlaubt einen gezielten Einsatz in der Medizin. Ein wichtiges Element ist das radioaktive Jod 131, das für die Therapie von Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt wird. Im Falle einer ungewollten Kontamination kann die Aufnahme in der Schilddrüse durch natürliches, inaktives Jod blockiert werden. Daher werden Jodtabletten an die Bevlökerung in der Umgebung von Kernkraftwerken prophylaktisch abgegeben. Neben Jod 131 steht noch eine Vielzahl weiterer radioaktiver Substanzen zur Diagnostik und Therapie zur Verfügung. Solche werden zunehmend nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Industrie zu Kontrollzwecken eingesetzt (z.B. Kontrolle von Schweissnähten, Feuermelder).

Auch die Röntgendiagnostik, welche sowohl der Medizin als auch der Industrie wertvolle Dienste leistet, basiert auf ionisierende Strahlung.

 © Copyright FME – Forum Medizin und Energie