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Gesundheitliche Schäden durch Ozon



Hohe Ozonwerte entstehen aus dem Zusammenspiel von hoher Luftverschmutzung und intensiver Sonneneinstrahlung. So wird Ozon bei Temperaturen über 20 °C, wolkenlosem Himmel und schwachen Höhenwinden aus den Vorläuferschadstoffen Stickstoffoxide (NOx) vom motorisierten Strassenverkehr und flüchtige Kohlenwasserstoffe (volatile organic compounds, VOC) aus Industrie und Haushalten gebildet. Eine zu hohe Ozonkonzentration kann Augenbrennen, Kratzen im Hals, Druckgefühl auf der Brust, Hustenreiz und Schmerzen beim tiefen Einatmen verursachen. Dies führt zu einer Einschränkung der Lungenfunktion und zu einer Abnahme körperlicher Leistungsfähigkeit. Betroffen sind insbesondere empfindlich reagierende Personen wie Asthmatiker und Kleinkinder.

Das FME unterstützt Massnahmen zur Reduktion der Vorläuferschadstoffe sowie die Förderungen von technischen Ansätzen zur Emissionsminderung im Verkehr, der Industrie und den Haushalten.

Weitere Informationen zum Thema:

"Ozon als sommerlicher Störenfried", Gastbeitrag von Dr. med. Otto Brändli, Pneumologe, in den FME-News 9-08.

Informationsplattform Ozon-Info, herausgegeben von dem Cercl'Air (Schweizerische Gesellschaft der Lufthygiene-Fachleute), den kantonalen Luftreinhalte-Fachstellen sowie dem Bundesamt für Umwelt und dem Bundesamtes für Gesundheit.

Nabel. Luftbelastung 2007. Messresultate des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL). Neuste Ausgabe 2008. 

 

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